🏜️ Utah – Das Farbenspiel des Wilden Westens erleben
Einleitung & Überblick
Utah. Ein kurzes Wort – aber es entfaltet sich vor deinen Augen zu einer überwältigenden Szenerie aus rotglühenden Canyons, schneeweißen Salzflächen, alpinen Seen und tiefen Himmeln voller Sterne. Es ist der US-Bundesstaat, in dem die Natur zu experimentieren scheint – kein Wunder, dass die Landschaften hier so ungewöhnlich, dramatisch und inspirierend sind. Utah liegt im Westen der Vereinigten Staaten, eingerahmt von Idaho, Wyoming, Colorado, New Mexico, Arizona und Nevada. Das Colorado-Plateau zieht sanft gen Süden, die Rocky Mountains durchschneiden das Land, und Wüsten treffen auf grüne Oasen.
Utah ist wie gemacht für Abenteuerlustige, Naturliebhaber und Fotografen – aber auch Familien und Roadtrip-Fans kommen auf ihre Kosten. Wer sich nach Einsamkeit, Weite und dem Gefühl seelenvoller Freiheit sehnt, wird hier genauso fündig wie Outdoor-Enthusiasten, die sich zwischen Felsen, Flüssen, Canyons und Wäldern verlieren wollen. Utah ist „America the Beautiful“ in Reinform.
Hier findest du einen 1-Minuten Überblick mit den wichtigsten Fakten für deinen Traumurlaub:
| Highlight | Info |
|---|---|
| Sehenswürdigkeiten | Arches National Park, Zion, Bryce Canyon, Salt Flats, Lake Powell |
| Lage | Südwesten der USA, zwischen Nevada und Colorado |
| Beste Reisezeit | Spätfrühling (Mai/Juni) & Herbst (September/Oktober) |
| Besonderheiten | 5 Nationalparks („The Mighty 5“), spektakuläre Roadtrips |
| Aktivitäten | Wandern, Biking, Canyoning, Raften, Astrofotografie |
| Typisches Essen | Dutch Oven BBQ, Fry Sauce, Honig, Root Beer |
| Städte | Salt Lake City, Moab, St. George, Park City |
| Geeignet für | Outdoorfans, Roadtripper, Familien, Fotografen, Romantiker |
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten
Arches National Park
Sobald du den Arches National Park betrittst, glaubt dein Geist kaum, was deine Augen sehen: Fast zweitausend natürliche Steinbögen, von filigranen Fenstern bis zu massiven Toren, zieren die orange-rote Wüstenlandschaft. Der berühmte Delicate Arch schwebt auf einer Felsplattform über dem Tal, beleuchtet von der Abendsonne – das wohl ikonischste Fotomotiv Utahs. Die Wanderungen zu Double Arch oder zum abgelegenen Landscape Arch bieten spektakuläre Ausblicke und magische Stille. Besonders im Frühling, wenn Wüstenblumen aufblühen, fühlt sich der Park wild und lebendig an. Tipp: Frühes Aufstehen wird mit menschenleerer Natur und ungestörtem Licht belohnt.
Zion National Park
Zion ist der dramatischste Nationalpark Utahs, voller steil aufragender Sandsteinmonolithen, tiefer Canyons und üppiger Flusstäler. Eine der berühmtesten Wanderungen der USA, der Angel’s Landing Trail, führt dich auf schmalen Felsgraten zu einer atemberaubenden Aussicht. Weniger Schwindelfreie genießen den Riverside Walk oder wagen sich ins kühle Wasser der Zion Narrows, wo Wände hundert Meter in den Himmel ragen und das Licht mystisch zwischen den Felsen tanzt. Im Frühling und Herbst ist das satte Grün besonders leuchtend – und die Schluchten bieten Schutz vor der Wüstenhitze.
Bryce Canyon National Park
Bryce Canyon fühlt sich an wie ein anderer Planet: Tausende „Hoodoos“ – bizarr geformte Felspfeiler in Orange, Rosa und Weiß – stehen dicht an dicht, als hätte ein Riese sie dort aufgestellt. Die Wanderung auf dem Navajo Loop Trail hinab in das Amphitheater ist ein Fest für die Sinne, besonders zum Sonnenaufgang, wenn sanftes Licht die Formationen zum Leuchten bringt. Im Winter hüllt Schnee die Landschaft in magische Stille. Wer Zeit hat, bleibt bis zum Sonnenuntergang oder bucht eine der abendlichen Ranger-geführten Sternenwanderungen – die Milchstraße ist hier beinahe greifbar nah.
Monument Valley
Wenn du das erste Mal ins Monument Valley fährst, weißt du, warum dieser Ort in so vielen Westernfilmen zu sehen ist. Die majestätischen Tafelberge steigen schroff und allein mitten aus der roten Ebene auf. Am besten erkundest du das Gebiet mit einer geführten Navajo-Tour, deren Guides dir nicht nur die besten Fotospots, sondern auch die Kultur und Legenden dieses magischen Ortes nahebringen. Besonders spektakulär: der Sonnenaufgang, wenn das Licht die Monolithen wie aus Gold erscheinen lässt.

Lake Powell & Glen Canyon
Lake Powell ist ein leuchtend blauer See, gesäumt von zerklüfteten roten Klippen – eine unwirkliche Wasserwelt inmitten der Wüste. Mit dem Hausboot gleitest du durch enge Canyons, legst an abgelegenen Buchten an und hast das Gefühl, die Welt gehöre nur dir. Wer sportlich ist, leiht sich ein Kajak oder SUP und erkundet versteckte Seitenarme; Mutige springen von Sandsteinfelsen ins erfrischende Wasser. Der Glen Canyon Dam, der den See staut, bietet beeindruckende Führungen und einen Einblick in die technische Seite dieses Wunders.
Bonneville Salt Flats
Die Bonneville Salt Flats sind ein surreales Naturwunder: Eine endlose Salzebene, so eben und weiß, dass sie wie eine schimmernde Eisfläche aussieht. Besonders im Frühjahr, wenn Regenfälle das Salz in einen gigantischen Spiegel verwandeln, entstehen unglaubliche Fotomotive. Bei Sonnenuntergang trifft das Licht auf die Salzkruste und taucht alles in rosa und violette Töne. Hier finden auch jährlich die berühmten Speed Week-Rennen statt – wer Glück hat, erlebt Highspeed auf surrealem Terrain.
Dead Horse Point State Park
Dieser State Park wird oft übersehen, bietet aber eine der beeindruckendsten Aussichten im Südwesten: Vom Aussichtspunkt blickst du 600 Meter tief auf eine Haarnadelkurve des Colorado River – umrahmt von roten Felsen, die im späten Nachmittagslicht leuchten. Weniger überlaufen als die großen Nationalparks, lässt sich hier herrlich wandern und picknicken. Tipp: Die Sonne liefert am Abend die spektakulärsten Schattenspiele.
Antelope Island & Great Salt Lake
Im Great Salt Lake, einem der salzigsten Seen der Welt, liegt die wilde, fast mystische Antelope Island. Hier grasen freilebende Bisons, Antilopen und Kojoten in einer Landschaft aus sanften Hügeln und staubigen Stränden. Wanderwege führen auf kleine Gipfel mit unvergesslichem Seeblick, während an den Ufern unzählige Vögel rasten. Im Sommer kannst du im See schwerelos treiben – ein unvergessliches, fast außerirdisches Erlebnis.

Goblin Valley State Park
Stell dir vor, du wanderst durch ein Tal voller skurriler Felsfiguren – wie Steinpilze oder tanzende Kobolde. Im Goblin Valley State Park ist genau das Realität! Zwischen den „Goblins“ aus Sandstein können Groß und Klein stundenlang klettern, Verstecken spielen und fantasievolle Fotos machen. Besonders reizvoll ist ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Schatten lang und die Farben besonders intensiv sind.
Capitol Reef National Park
Capitol Reef ist der Geheimtipp unter Utahs Nationalparks – hier erwarten dich rote Felsen, grüne Obstgärten und über 100 Meilen uralter Felszeichnungen. Die Waterpocket Fold, ein gewaltiger geologischer Riss, zieht sich wie ein Rückgrat durch den Park. Bei Wanderungen entlang der Klippen folgen dir die Echos vergangener Jahrhunderte. Die historische Fruita Schoolhouse und frische Kuchen im Gifford Homestead sind ein Muss für alle, die Kultur und Natur verbinden wollen.
Little Sahara Sand Dunes
Wüstenfeeling mitten in Utah? Im Little Sahara Recreation Area türmen sich fast 20 Meter hohe Sanddünen – ein riesiger Spielplatz für Offroad-Fans, Sandboarder oder Sternengucker. Wer lieber in Ruhe genießt, zieht sich mit Zelt oder Wohnmobil in einen der abgelegenen Campingbereiche zurück und beobachtet den Sonnenuntergang über den goldenen Hügeln.
Scenic Byway 12 – Ein Roadtrip-Traum
Der Scenic Byway 12 wird oft als „Americas Most Beautiful Highway“ bezeichnet. Die kurvigen Straßen verbinden Bryce Canyon mit Capitol Reef und führen an roten Felsen, dichten Wäldern und spektakulären Aussichtspunkten vorbei. Jeder Kilometer birgt neue Panoramen – nimm dir Zeit für Fotostopps, kleine Dörfer unterwegs und versteckte Trails abseits der Route.

Übernachten & Unterkunftstipps
Utahs Unterkunftsvielfalt ist so bunt wie seine Landschaften – von Budget-Motels entlang der Highways bis zu luxuriösen Eco-Lodges mit Blick auf die roten Klippen. Wer sparsam reist, findet in Städten wie Moab, St. George oder Kanab zahlreiche günstige Motels, Hostels und Campingplätze. Wer Natur und Komfort verbinden möchte, bucht Glamping-Zelte mit Sternenhimmelblick am Rande der Nationalparks.
Für einen besonderen Aufenthalt lohnen sich die urigen Hütten in den Bergen von Park City – im Winter ein Paradies für Skifahrer, im Sommer für Wanderer. In Salt Lake City findest du elegante Boutiquehotels und stylishe Apartments, die perfekte Basis für Erkundungstouren. Tipp: In vielen Orten gibt es familiengeführte Bed & Breakfasts, die mit lokalem Charme und persönlichem Service punkten.
Für hohe Saisonzeiten (Frühjahr/Herbst, Feiertage) empfiehlt sich eine sehr frühe Buchung. Gerade in den kleinen Ortschaften rund um die Nationalparks sind die schönsten Unterkünfte oft Monate im Voraus ausgebucht.
Festivals & Veranstaltungen
Utah ist ein Geheimtipp für Romantiker und Hochzeitsreisende! Besonders beliebte Orte für Verlobungen oder Trauungen sind die natürlichen Steinbögen im Arches National Park, die mystische Kulisse am Lake Powell oder die märchenhaften Felsterrassen von Bryce Canyon bei Sonnenaufgang. Viele Lodges und Resorts bieten spezielle Pakete für Hochzeiten, Fotoshootings und Candle-Light-Dinner unter den Sternen an.
Für ganz besondere Erlebnisse empfiehlt sich auch ein privates Dinner im Freien, organisiert von lokalen Veranstaltern – begleitet von regionalen Spezialitäten und dem Soundtrack der Natur. Wer auf Romantik pur setzt, sollte im Winter eine Fahrt im Pferdeschlitten durch das verschneite Deer Valley buchen oder im Sommer eine Ballonfahrt über den roten Felsenlandschaften wagen. Utah bietet unvergessliche Kulissen für große Gefühle!

Kulinarik & Gastronomie in Utah
Utahs Küche ist geprägt von bodenständigen, herzhaften Genüssen und Pioniergeist. Ein typisches Gericht, das du nicht verpassen darfst, ist das Dutch Oven BBQ – langsam gegarter Braten im gusseisernen Topf, oft serviert mit Bohnen, Mais und fluffigem Brot. Die berühmte „Fry Sauce“ – eine cremige Mayo-Ketchup-Mischung – gehört in jeden Diner und passt perfekt zu knusprigen Pommes.
Root Beer, ein süßes, alkoholfreies Kultgetränk, und der regional produzierte Honig sind ideale Mitbringsel. In Salt Lake City punktet die Gastronomieszene mit kreativen Foodtrucks, hippen Cafés und modernen Farm-to-Table-Restaurants. Das „Red Iguana“ ist eine Institution für mexikanische Küche – die Mole-Saucen sind legendär. Weinliebhaber und Craftbeer-Fans finden vor allem im Süden mehrere kleine aber feine lokale Brauereien und Weingüter, die mit kreativen Aromen überraschen.
Wer auf Süßes steht, darf die regionalen „Cinnamon Rolls“ oder das cremige Eis in Moab nicht verpassen – oft mit Blick auf die Felsenlandschaft serviert. Essgewohnheiten sind familienfreundlich, große Portionen und freundliches Personal gehören zum Standard.
Anreise & Mobilität vor Ort
Von Europa aus ist Utah am besten über Salt Lake City zu erreichen, das von mehreren Flughäfen direkt oder mit Umstieg angesteuert wird. Alternativ bietet sich Las Vegas als Einstiegspunkt für einen Roadtrip durch den Süden und Westen Utahs an – die Verbindung per Mietwagen ist hervorragend, und unterwegs locken spektakuläre Panoramen.
Mit dem Mietwagen bist du vor Ort am flexibelsten, um die verstreuten Nationalparks, Canyons und Seen zu erkunden. Die Straßen sind gut ausgebaut, und auch abgelegenere Orte sind meist problemlos erreichbar. Innerhalb der Städte gibt es Busse und (in Salt Lake City) eine Straßenbahn. Wer nachhaltig reisen möchte, kann in vielen Gebieten auf umweltfreundliche Tour-Services und Shuttlebusse ausweichen – z.B. im Zion oder Bryce Canyon, wo private Fahrzeuge in der Hochsaison nicht überall erlaubt sind.
| **Fluggesellschaft | Abflughafen & Ankunft** |
|---|---|
| Lufthansa | Frankfurt – Salt Lake City |
| United Airlines | München – Denver – Salt Lake City |
| Swiss | Zürich – Chicago – Salt Lake City |
| Austrian Airlines | Wien – New York – Salt Lake City |
| KLM, Delta | Amsterdam – Salt Lake City |
| British Airways | London – Salt Lake City |
Wer auf Barrierefreiheit Wert legt, findet in den größeren Orten und touristischen Einrichtungen meist gut ausgestattete Busse, rollstuhlgeeignete Mietfahrzeuge und barrierearme Unterkünfte. Viele Wanderwege und Besucherzentren sind ebenfalls behindertengerecht gestaltet.
Wer ganz ohne Auto auskommen will, kann auf angesagte Outdoor-Touranbieter zurückgreifen – viele bieten Kleingruppentouren, Transfers und nachhaltige Erlebnisse.
Tipps, Vorbereitung & Checkliste
Das Klima in Utah ist kontinentale Wüste: Heiße, trockene Sommer (manchmal über 35 °C), kalte Winter mit Schnee im Gebirge, aber angenehm mild im Süden. Frühling (Mai/Juni) und Herbst (September/Oktober) sind die besten Zeiten – wenig los, milde Temperaturen und perfekte Farben zum Fotografieren!
Vor der Einreise brauchst du ein gültiges ESTA oder Visum. Impfungen wie gegen Tetanus und Hepatitis A sind empfohlen. Prüfe vorab deinen Versicherungsschutz – gerade für Outdoor-Aktivitäten und Mietwagen sind erweiterte Policen sinnvoll.
Packe unbedingt Zwiebelkleidung, Sonnencreme, einen breitkrempigen Hut, robuste Schuhe und ausreichend Wasserflaschen ein. Für Nationalparks kannst du dir einen America the Beautiful Pass für günstigen Eintritt zu allen Parks kaufen.
Durchschnittliches Reisebudget
Für Unternehmungen, Eintrittsgelder, Verpflegung und kleine Souvenirs solltest du pro Tag etwa 60–120 € Taschengeld (ohne Hotel und Anreise) einplanen. Outdoor-Aktivitäten, geführte Touren oder spezielle Nationalpark-Erlebnisse können Extrakosten verursachen.
Kulturelle Besonderheiten, Dos & Don’ts
gesprochene Sprachen
Amtssprache ist Englisch. In Touristenzentren und Hotels wird fast ausschließlich Englisch gesprochen, aber oft auch Spanisch oder Navajo. Im Hotel genügt höfliches „Hello, how are you?“ oder „Can I have…?“, das Personal ist sehr serviceorientiert und hilfsbereit.
Gesundheit & medizinische Versorgung
Utah ist bestens ausgestattet: In den größeren Städten gibt es moderne Krankenhäuser und Notfallpraxen, in touristischen Regionen meist kleine Health Clinics oder Apotheken. Reiseapotheken und eine gute Auslandskrankenversicherung sind Pflicht, da das US-Gesundheitssystem teuer ist. Im Ernstfall erreicht man die Rettungskräfte landesweit unter 911.
Praktische Informationen & Sicherheit
Geld: In Utah zahlst du mit dem US-Dollar (USD). In Städten, Hotels und den meisten Restaurants ist Kartenzahlung Standard, aber für kleine Läden, Märkte oder abgelegene Nationalparks empfiehlt sich Bargeld. Trinkgeld: 15–20% im Restaurant gelten als üblich. Taxifahrer, Hotelpersonal und Guides erwarten ebenfalls ein kleines Trinkgeld.
| Notfallnummern | Kontakt |
|---|---|
| Polizei/Feuerwehr/Notruf | 911 |
| Apotheken | Walgreens, CVS, Rite Aid (in allen Städten) |
| Krankenhaus Salt Lake | University of Utah Hospital (+1 801 581 2121) |
| Krankenhaus Moab | Moab Regional Hospital (+1 435 719 3500) |
Internet: WLAN gibt es kostenlos in den meisten Hotels, Restaurants und vielen Besucherzentren. Für unterwegs empfiehlt sich eine lokale SIM-Karte (z.B. von T-Mobile oder AT&T) für stabiles 4G.
Utah ist insgesamt sehr sicher – achte aber in Städten auf typische Vorsicht und lasse keine Wertsachen sichtbar im Auto. Im Sommer besteht in Naturlandschaften erhöhte Brandgefahr (Fire Ban beachten!).
Nachhaltigkeit & soziales Reisen
Utah setzt auf nachhaltigen Tourismus: Viele Nationalparks bieten Shuttlebusse, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Nutze Nachfüllstationen für Wasser, vermeide Einwegplastik und hinterlasse keinen Müll in der Natur! Unterstütze kleine, lokal geführte Unterkünfte und Souvenirläden. Informiere dich über geführte Touren durch Navajo-Gebiete oder den Support lokaler Umweltprojekte, z.B. Parkreinigung oder Wildlife-Schutz.
Verhalte dich respektvoll: Bleibe auf den gekennzeichneten Trails, meide sensible Naturbereiche und beachte Infotafeln zu indigenen Kulturen.
Weiterführende Informationen Utah
Gefährliche Tiere, Pflanzen oder Krankheiten für Touristen ?
Utah ist für Outdoor-Abenteurer insgesamt sehr sicher. Es gibt einige wenige giftige Tiere – z.B. Klapperschlangen und Schwarze Witwenspinne – aber Begegnungen sind selten, sofern man aufmerksam bleibt. In höheren Lagen können im Frühling Zecken auftreten. Größere Tiere (Bisons, Schwarzbären, Pumas) sind vor allem in Nationalparks zu finden, jedoch sehr scheu. Es gibt keine tropischen Krankheiten wie Malaria oder Dengue.
Warnungen & Kriminalität
Utah gilt als einer der sichersten US-Bundesstaaten. In Touristenzentren sollte man dennoch auf seine Wertsachen achten und dunkle Nebenstraßen nachts meiden. In entlegenen Naturgebieten sind Diebstähle selten, aber keine Wertgegenstände im Auto zurücklassen. Für aktuelle Reisewarnungen empfiehlt sich ein Blick auf die Seiten des Auswärtigen Amtes oder des Reiseveranstalters.
Typische Reisescams & Touristenfallen
Betroffen sind vor allem größere Städte und Natureingangspunkte: Achte auf zu hohe Preise in Souvenirshops, unseriöse „Guides“ oder fragwürdige Taxifahrer. Mietwagen immer bei seriösen Firmen buchen, Preise vorab klären und Quittungen aufheben. Wechsle Geld nur in offiziellen Stellen, nicht auf der Straße.
Apps & digitale Helfer
Sehr empfehlenswerte Apps:
- Maps.me und Google Maps für Navigation (Offline-Karten!),
- AllTrails für Wanderungen,
- Parkmobile für Parkpläne rund um die Nationalparks,
- iOverlander für Campingplätze,
- Google Translate für Sprachbarrieren.
Nachhaltige Souvenirs
Kaufe lokale Handwerkskunst: Navajo-Schmuck, Töpferwaren, Holzschnitzereien aus Läden mit Fairtrade-Siegel. Verzichte unbedingt auf Souvenirs aus Muscheln, Tierknochen, Pflanzen oder archäologischen Fundstücken.
LGBT+-Reisen
Utah ist konservativ geprägt, wird aber in Städten wie Salt Lake City, Moab und Park City zunehmend offen für LGBT+-Reisende. Die Community wächst, es gibt regelmäßig Pride-Veranstaltungen. In ländlichen Gegenden empfiehlt sich jedoch Zurückhaltung bei öffentlicher Zuneigung.
Barrierefreies Reisen
In Großstädten und Touristenzentren ist Barrierefreiheit meist sehr gut umgesetzt (rampe, Lifte, rollstuhlgerechte Zimmer). In Nationalparks gibt es barrierefreie Wanderwege, Aussichtspunkte und zusätzliche Services für Menschen mit Einschränkungen. Vor der Buchung empfiehlt sich ein genauer Blick auf Zertifizierungen und Bewertungen.
Empfohlene Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der US-Dollar (USD). Mit Kreditkarte (Visa, Mastercard, gelegentlich Amex) bist du überall auf der sicheren Seite. Für abgelegenere Regionen etwas Bargeld dabeihaben – EC-Karten werden nur selten akzeptiert.
🏁 Fazit Utah – Das große Abenteuer abseits der Massen
Utah ist weit mehr als der Inbegriff des Wilden Westens: Die dramatische Vielfalt zwischen endlosen Canyons, glasklaren Seen, Sanddünen und pulsierenden Städten macht diesen Bundesstaat zu einem der spektakulärsten Reiseziele Nordamerikas. Für Outdoorfans, Familien und Roadtrip-Enthusiasten warten hier unvergessliche Erlebnisse, malerische Sonnenuntergänge und eine Gastfreundschaft, die man so schnell nicht vergisst. Utah empfiehlt sich für alle Menschen, die von Freiheit, Landschaft und Abenteuer träumen – und für alle, die die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben wollen.
⁉️ FAQ Utah
Wie komme ich am besten nach Utah❓ Von Europa aus bieten sich Direktflüge nach Salt Lake City oder Anreise über Las Vegas an. Ein Mietwagen ist für die Erkundung unerlässlich!
Wann ist die beste Reisezeit für Utah❓ Frühling (Mai/Juni) und Herbst (September/Oktober) bieten mildes Wetter, wenig Besucher und optimale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten.
Welche Nationalparks muss ich besuchen❓ Die „Mighty 5“: Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zion sollten bei keinem Utah-Roadtrip fehlen!
Ist Utah auch für Kinder geeignet❓ Absolut – viele Parks bieten kinderfreundliche Trails, Junior Ranger Programme und spannende Natur-Workshops.
Wie viel Trinkgeld ist in Utah üblich❓ Rund 15–20 % im Restaurant, kleinere Beträge für Servicepersonal und Guides werden erwartet.
Brauche ich für Utah eine besondere Versicherung❓ Eine gute Auslandskrankenversicherung und eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung sind sehr zu empfehlen!
Ist Utah für Solo- oder LGBT+-Reisende sicher❓ Utah ist allgemein sicher, größere Städte wie Salt Lake City sind LGBT+-freundlich, in ländlichen Regionen ist etwas Zurückhaltung ratsam.
Kann ich Utah auch ohne Mietwagen bereisen❓ Das ist schwierig, da die Entfernungen groß sind – alternativ bieten einige Anbieter komplett organisierte Touren mit Transfers an.
Welche Outdoor-Aktivitäten sind ein Muss❓ Wandern, Klettern, Mountainbiken, Rafting, Canyoning und Sternengucken – Outdoor-Herz, was willst du mehr!
Wo kann ich in Utah besonders schön übernachten❓ Glamping-Lodges in Nationalpark-Nähe, urige Cabins in den Bergen oder Boutiquehotels in Salt Lake City – die Auswahl ist groß und vielfältig!